Was hat er mit Bären zu tun?

Wilde Bärenkräfte

Bereits die Kelten und Germanen verehrten den Bärlauch als heilige Pflanze. Sie schrieben ihm besondere Heilkräfte zu und gaben Kranken und Schwachen ein Bärlauchsüppchen zur Stärkung. Aber auch Krieger aßen ihn vor der Schlacht, denn sie wollten die in ihm schlummernden Kräfte in sich aufnehmen, um "bärenstark" zu werden!

Eine andere Erklärung besagt, der scharfe Lauch sei für Bären die erste Mahlzeit nach dem Winterschlaf, denn das Kraut rege die Verdauung an und liefere wichtige Nährstoffe. Möglicherweise haben die Kelten und Germanen diese Verhaltensweise beobachtet und sich davon inspirieren lassen.

eine Bärlauchblüte

Übrigens: Es gibt noch viele Geschichten, wie der Bärlauch zu seinem Namen kam. Diese und andere Geheimnisse des Waldes kannst du in den Wildniskursen von Vier Fährten erfahren.

Entdecke den aktuellen Wildniskurs

Die Wildniskurse führen dich in den Leipziger Auwald und lassen dich unseren heimischen Wald neu kennenlernen. Erlebe Natur mit anderen Augen.

Spuren einer Maus